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Ändert die Währungseinheit, nicht den Zahlenwert. Es erfolgt keine Umrechnung.

Mietbelastungs-Rechner

Mit diesem Rechner ermittelst du deine Mietbelastungsquote – also welchen Anteil deines monatlichen Haushalts-Nettoeinkommens die Miete beansprucht – und siehst umgekehrt, wie viel Miete bei einer selbst gewählten Zielquote möglich wäre. Dazu zeigt der Rechner, was nach der Miete zum Leben bleibt. Du entscheidest, ob du die Warm- oder die Kaltmiete eingibst. Es gibt keine Empfehlung, welche Quote „richtig" ist, und keine Aussage über Vermieter-Anforderungen oder Bonität. Die Berechnung läuft vollständig in deinem Browser; nichts wird gespeichert oder übertragen.

Berechne, welchen Anteil deines Nettoeinkommens die Miete beansprucht – und wie viel Miete bei einer selbst gewählten Zielquote möglich wäre. Es gibt keine Empfehlung, welche Quote „richtig" ist, und keine Aussage über Vermieter-Anforderungen oder Bonität. Alle Vorgaben sind Beispielannahmen. Die Berechnung läuft in deinem Browser; nichts wird gespeichert.

Auf welcher Basis gibst du die Miete ein?

Warmmiete = Kaltmiete plus kalte Betriebskosten und Heiz-/Warmwasserkosten (Strom meist separat). Für die tatsächliche monatliche Belastung ist die Warmmiete aussagekräftiger; die Kaltmiete erlaubt den Vergleich mit Angeboten, die nur „kalt" nennen. Wähle eine Basis und bleibe dabei.

Frei wählbar. Verbreitet ist die 30-%-Faustregel (Miete höchstens rund ein Drittel des Nettoeinkommens) – sie ist nur eine grobe Orientierung ohne festen Beleg, nicht für alle Einkommen und Wohnlagen sinnvoll und keine Aussage darüber, was du dir leisten solltest.

Was bedeutet das Ergebnis?

Die zwei Karten zeigen deine Mietbelastungsquote und das Einkommen nach der Miete; der Balken stellt den Mietanteil am Nettoeinkommen dar. Hast du eine Zielquote eingegeben, ergänzt der Rechner die mögliche Miete bei dieser Quote und das dann verbleibende Einkommen. Keine dieser Zahlen sagt, welche Quote für dich angemessen ist – dafür zählen deine übrigen Fixkosten, deine Lebenssituation und deine Ziele.

So rechnet dieser Rechner

Die Mietbelastungsquote ist die monatliche Miete geteilt durch das monatliche Haushalts-Nettoeinkommen, ausgedrückt in Prozent. Sie kann rechnerisch über 100 % liegen – das ist ein gültiges, informatives Ergebnis und kein Fehler. Das nach der Miete verbleibende Einkommen ist Nettoeinkommen minus Miete.

Für die Umkehrung gibst du eine Zielquote in Prozent ein: Die mögliche Miete bei dieser Zielquote ist Zielquote geteilt durch 100, mal Nettoeinkommen. So siehst du, welchen Mietbetrag eine bestimmte Quote bedeuten würde und was dann zum Leben bliebe.

Die Zielquote ist frei wählbar. Voreingestellt sind 30 % – eine verbreitete Faustregel (Miete höchstens rund ein Drittel des Nettoeinkommens), die hier ausdrücklich nur als veränderbare Orientierung dient, nicht als Bewertung deiner Leistbarkeit. Verbreitete statistische Schwellen (etwa die 40-%-Grenze für „Überbelastung durch Wohnkosten") sind Konventionen der amtlichen Statistik, keine persönliche Grenze.

Warm- oder Kaltmiete wählst du selbst: Die Kaltmiete ist die reine Nettokaltmiete, die Warmmiete umfasst zusätzlich die kalten Betriebskosten sowie Heiz- und Warmwasserkosten (Haushaltsstrom wird meist separat abgerechnet). Für die tatsächliche monatliche Belastung ist die Warmmiete aussagekräftiger; die Kaltmiete erleichtert den Vergleich mit Wohnungsangeboten, die nur „kalt" nennen. Intern rechnet der Rechner ungerundet; erst die Anzeige rundet.

Formel und Variablen

q = M / N · 100E = N − MM_ziel = z / 100 · NE_ziel = N − M_ziel
q
Mietbelastungsquote in Prozent (kann über 100 % liegen)
M
monatliche Miete auf der gewählten Basis (warm oder kalt)
N
monatliches Haushalts-Nettoeinkommen
E
Einkommen, das nach der Miete bleibt
z
selbst gewählte Zielquote in Prozent
M_ziel
mögliche Miete bei der Zielquote z
E_ziel
Einkommen, das bei der Zielmiete bliebe

Beispielrechnungen

Beispiel 1: Mietbelastungsquote aus der Warmmiete

Eingaben des Beispiels
Basis der MieteWarmmiete (inkl. Nebenkosten)
Monatliches Haushalts-Nettoeinkommen2.500,00 €
Warmmiete750,00 €
Zielquote30 %
Ergebnisse des Beispiels
Mietbelastungsquote30 %
Einkommen nach Miete1.750,00 €
Mögliche Miete bei 30 %750,00 €
Einkommen nach dieser Miete1.750,00 €

750,00 € von 2.500,00 € ergeben eine Mietbelastungsquote von 750 / 2.500 = 30 %. Nach der Miete bleiben 1.750,00 € im Monat. Eine Zielquote von 30 % führt hier zur selben Miete von 750,00 €. Die 30 % sind eine gekennzeichnete Faustregel und Beispielannahme, kein Urteil über deine Leistbarkeit.

Beispiel 2: Zielquote unter der aktuellen Belastung

Eingaben des Beispiels
Basis der MieteKaltmiete (ohne Nebenkosten)
Monatliches Haushalts-Nettoeinkommen3.200,00 €
Kaltmiete1.120,00 €
Zielquote28 %
Ergebnisse des Beispiels
Mietbelastungsquote35 %
Einkommen nach Miete2.080,00 €
Mögliche Miete bei 28 %896,00 €
Einkommen nach dieser Miete2.304,00 €

1.120 / 3.200 = 35 % Mietbelastungsquote; nach der Miete bleiben 2.080,00 €. Eine selbst gewählte Zielquote von 28 % entspricht einer Miete von 0,28 · 3.200,00 € = 896,00 € – rund 224,00 € weniger als jetzt – und ließe 2.304,00 € übrig. Die Zielquote setzt du selbst; sie ist keine Schwelle von Bank oder Vermieter.

Annahmen

  • Einkommen und Miete sind konstante Monatswerte in derselben Währung.
  • Warm oder kalt wählst du selbst; der Rechner nutzt den eingegebenen Betrag und schätzt keine Nebenkosten hinzu.
  • Die Zielquote ist eine frei gewählte Vorgabe (Voreinstellung 30 % als gekennzeichnete Faustregel), kein empfohlener oder recherchierter Wert.

Grenzen dieses Rechners

  • Keine normative Aussage, welche Mietbelastungsquote „richtig" oder „leistbar" ist – die 30-%-Faustregel ist nur eine grobe Orientierung mit Grenzen, kein Leistbarkeits-Urteil.
  • Keine Aussage über Anforderungen von Vermietern, keine Bonitäts- oder Kreditwürdigkeitsprüfung und keine Kreditentscheidung.
  • Keine Live-Daten zu Mieten, Einkommen oder Nebenkosten; keine Speicherung deiner Eingaben.
  • Ein Haushalt hat weitere Fixkosten (Strom, Mobilität, Versicherungen, Lebensmittel …); die Quote allein sagt nicht, ob dein Budget aufgeht – dafür ist der Haushaltsbudget-Rechner gedacht.

Häufige Fragen

Soll ich die Warm- oder die Kaltmiete eingeben?

Das entscheidest du. Die Kaltmiete ist die reine Nettokaltmiete; die Warmmiete umfasst zusätzlich die kalten Betriebskosten und die Heiz-/Warmwasserkosten (Haushaltsstrom meist separat). Für die tatsächliche monatliche Belastung ist die Warmmiete aussagekräftiger. Nutzt du die Kaltmiete, um mit Angeboten zu vergleichen, bleibe für alle Eingaben bei dieser Basis.

Ist die 30-%-Regel verbindlich?

Nein. „Höchstens rund ein Drittel des Nettoeinkommens für die Miete" ist eine verbreitete Faustregel ohne festen Beleg. Sie passt nicht für jedes Einkommen und jede Wohnlage und ist keine Aussage darüber, was du dir leisten solltest. Im Rechner ist sie nur die veränderbare Voreinstellung der Zielquote.

Sagt der Rechner, ob ich die Wohnung bekomme?

Nein. Der Rechner trifft keine Aussage über Anforderungen von Vermietern, prüft keine Bonität oder Schufa und ersetzt keine Einkommensprüfung. Er rechnet ausschließlich mit den Zahlen, die du eingibst.

Welche Mietbelastungsquote ist gut?

Das lässt der Rechner bewusst offen. Ob eine Quote tragbar ist, hängt von deinen übrigen Fixkosten, deiner Lebenssituation und deinen Zielen ab. Für den vollständigen Monatsüberblick eignet sich der Haushaltsbudget-Rechner.

Werden meine Eingaben gespeichert?

Nein. Die Berechnung läuft vollständig in deinem Browser. Es werden keine Eingaben gespeichert, übertragen oder ausgewertet.

Diesen Rechner auf deiner Website einbinden

Du darfst diesen Rechner kostenlos in deine eigene Website einbinden. Kopiere den folgenden Code und füge ihn dort ein, wo der Rechner erscheinen soll. Der eingebettete Rechner arbeitet – wie hier – vollständig im Browser deiner Besucherinnen und Besucher; es werden keine Daten an uns übertragen.

Die enthaltene Quellenangabe „Rechner von exactfigure.com" darfst du behalten oder entfernen – sie ist freiwillig.

Quellen und weiterführende Informationen

Offizielle und unabhängige Quellen zum Thema. Die Links öffnen die jeweilige Website in einem neuen Tab; von dort werden keine Inhalte in diese Seite geladen.

  • WohnenStatistisches Bundesamt (Destatis)Amtliche Daten zu Wohnkosten und Wohnkostenbelastung in Deutschland – Hintergrund zur Einordnung der Quote, keine persönliche Grenze.
  • Glossary: Housing cost overburden rateEurostatDefiniert die statistische 40-%-Schwelle der Wohnkosten am verfügbaren Einkommen als Konvention – zeigt, dass solche Schwellen gesetzt und nicht individuell sind.
  • Betriebskostenverordnung (BetrKV)Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de)Listet auf, welche Betriebskosten eine Vermieterin umlegen darf – Grundlage für die Unterscheidung von Kalt- und Warmmiete.

Fehler in der Berechnung oder im Text entdeckt?

Wenn dir etwas auffällt, das nicht stimmt oder unklar ist: Gib uns über die Kontaktseite Bescheid. Wir prüfen jeden Hinweis.

Zuletzt fachlich geprüft: 12.09.2026 · Alle Berechnungen laufen in deinem Browser – Eingaben werden nicht gespeichert. ·So prüfen wir unsere Rechner